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Schlaganfall - ein Notfall

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Welche Schlaganfallsymptome können auftreten?

Täglich trifft es im Durchschnitt 40 Bewohner des Landes Rheinland-Pfalz, in Deutschland ereignet es sich pro Tag alle 3 Minuten: Menschen erleiden einen plötzlichen Schlaganfall. Drei der vier Patienten sind zum ersten Mal betroffen, doch nur einer wird wieder völlig gesund werden. Der Schlaganfall zählt zu den großen Volkskrankheiten und ist die häufigste Ursache einer bleibenden Behinderung im Erwachsenenalter.

Schnelles Handeln ist gefragt! Nervenzellen reagieren noch sehr viel empfindlicher auf eine Mangeldurchblutung als zum Beispiel Herzmuskelzellen. In jeder Minute, in der es nicht zu einer Behandlung kommt, gehen 2 Millionen Nervenzellen und 12 km Nervenfasern verloren.

Das Wort „Schlaganfall“ drückt schon aus, worum es sich handelt. Bei den betroffenen Personen treten schlagartig neurologische Ausfälle auf, die durch Durchblutungsstörungen oder eine Blutung im Gehirn bedingt sind. Am häufigsten sind eine halbseitige Lähmung von Arm und Bein mit Herabhängen des Mundwinkels, eine halbseitige Gefühlsstörung, die Kombination einer halbseitigen Lähmung und Gefühlsstörung, Ausfall der Sprechfunktion oder Schwierigkeiten, Worte zu finden. In seltenen Fällen kann es auch zu einem Verlust der Hälfte eines Gesichtsfeldes kommen, zu heftigem Schwindel mit Gangunsicherheit und Doppeltsehen sowie Gefühlsstörungen im Gesicht. Immer wenn die Symptome schlagartig auftreten, sollte der Betroffene oder Angehörige bzw. Arbeitskollegen sofort die Notrufnummer 112 anrufen. 

Bei Verdacht auf einen Schlaganfall ist es dann das vorrangige Ziel, den Patienten in so kurzer Zeit wie möglich in ein Krankenhaus mit einer speziell ausgerichteten Schlaganfall-Station, Stroke Unit genannt, zu bringen.

Lernen Sie anhand des Films, welche Symptome auftreten können.