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Schlaganfall - ein Notfall

Home  >  Pressebereich  >  Pressemitteilungen  >  06.05.2013

Mehr als 40.000 Baden-Württemberger erleiden jährlich einen Schlaganfall und haben oft lebenslang mit den Spätfolgen zu kämpfen. Dabei zählt laut AOK bei der Behandlung jede Sekunde: Vom Erkennen über die Einweisung in die Spezialstation (sogenannte „Stroke Unit“). Um über das richtige und schnelle Handeln beim Auftreten von Schlaganfallsymptomen und über Risikofaktoren aufzuklären, beteiligt sich die AOK Baden-Württemberg an der Initiative „Baden-Württemberg gegen den Schlaganfall“ unter der Schirmherrschaft von Ministerpräsident Winfried Kretschmann. Von Schlaganfällen sind laut AOK nicht nur alte Menschen betroffen, 15 Prozent seien unter 45 Jahre. Durch Prävention und Reduktion der Risikofaktoren könne aber jeder vorbeugen.

Nichtrauchen, wenig Alkohol, gesunde Ernährung und zwei Stunden sportliche Bewegung pro Woche in Form von Walking, Schwimmen etc. helfen nachweislich das Risiko einen Schlaganfall zu erleiden zu mindern: „Wer durch gesunde Ernährung seinen Cholesterinwert reduziert, senkt sein Schlaganfallrisiko um die Hälfte! Rauchstopp und Vermeidung oder Reduktion von erhöhtem Blutdruck minimiert das Risiko auf ein zwanzigstel“, erklärt Gabriele Weidner, Präventionsexpertin bei der AOK Baden-Württemberg. Daher bietet die AOK jährlich über 400 Entspannungs- und Nichtraucherkurse, 700 Ernährungskurse und 450 maßgeschneiderte Angebote für chronisch Kranke.

Ab sofort tourt im Rahmen der Initiative „Baden-Württemberg gegen den Schlaganfall“ ein roter Infobus durch Baden-Württemberg. An über 30 Standorten werden Klinikärzte und AOK-Präventionsexperten ihr Wissen weitergeben und über Vorbeugung, Symptomerkennung und Behandlungsmöglichkeiten informieren und ihre Pflegeberatung vorstellen. Die Tourdaten und weitere Veranstaltungen wie Arztvorträge und Schulaktionen sind unter www.bw-schlaganfall.de zu finden.

Eine bessere Versorgung für Schlaganfallpatienten bietet die AOK mit ihrem Facharztvertrag für Psychotherapie, Neurologie und Psychiatrie, durch den die Betroffenen neben umfassender medizinischer Betreuung auch psychosoziale Unterstützung erfahren. Neurologische Ausfälle bedürfen laut AOK einer interdisziplinären Versorgung, die durch den Vertrag besonders gefördert werde.

Mit der „Versorgungsgestaltung durch Soziale Arbeit“ („VerSa“) haben AOK Baden-Württemberg und das Institut für angewandte Sozialwissenschaften (IfaS) 2012 zudem ein Forschungsprojekt ins Leben gerufen, bei dem speziell ausgebildete Mitarbeiter des Sozialen Dienstes der AOK geriatrische Schlaganfallpatienten und deren Angehörige begleiten und als Lotse bei allen wichtigen Fragestellungen fungieren. Das Projekt läuft noch bis Ende 2013, laut AOK sind die ersten Erfahrungen sehr gut.

Die komplette Pressemitteilung finden Sie   hier.

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