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Schlaganfall - ein Notfall

Home  >  Pressebereich  >  Pressemitteilungen  >  22.05.2013

„Baden-Württemberg gegen den Schlaganfall“ unter diesem Motto hat die Landesregierung in diesen Tagen eine landesweite Aktion zur Vorbeugung gegen Schlaganfall gestartet. Gemeinsam mit der Arbeitsgemeinschaft Schlaganfall Baden-Württemberg und dem Pharmaunternehmen Boehringer Ingelheim will die Initiative möglichst viele Bürgerinnen und Bürger über die Symptome und die Folgen eines Schlaganfalls informieren und darüber aufklären, was im Notfall zu tun ist. Die Schirmherrschaft hat Ministerpräsident Winfried Kretschmann übernommen.

Klinik für Neurologie unterstützt Initiative
Auch das Caritas-Krankenhaus Bad Mergentheim beteiligt sich mit mehreren Veranstaltungen an dieser landesweiten Kampagne. „Der Schlaganfall gehört zusammen mit dem Herzinfarkt und den Krebserkrankungen zu den großen Volkskrankheiten und ist eine der häufigsten Todesursachen in Deutschland“, betont Prof. Dr. Mathias Mäurer, Chefarzt der Klinik für Neurologie am Caritas-Krankenhaus. „Informationen wie man einem Schlaganfall vorbeugen kann oder welche Risikofaktoren und Symptome es gibt, sind daher zentral wichtig. Im Caritas-Krankenhaus haben wir deshalb die Initiative der Landesregierung gerne aufgegriffen und werden das Anliegen engagiert unterstützen.“

Schlaganfall ist immer ein Notfall
„Ein Schlaganfall ist immer ein Notfall, bei dem jede Minute zählt“, macht Prof. Mäurer die Bedeutung des Themas deutlich. Daher sei es wichtig, die Krankheitszeichen zu kennen und im Zweifelsfall sofort den Rettungsdienst zu rufen. „Die Betroffenen sollten sofort in ein Krankenhaus mit einer auf Schlaganfälle spezialisierten sog. „Stroke Unit“ kommen. Hier kann schnell mit einer angemessenen Therapie begonnen werden, um mögliche Spätfolgen wie Behinderungen, Sprachstörungen oder gar eine Pflegebedürftigkeit zu verhindern.“

Behandlung in Stroke Unit
Insgesamt 47 Stroke Units gibt es in Baden-Württemberg, im Main-Tauber-Kreis verfügt nur das Caritas-Krankenhaus über eine von der Deutschen Schlaganfallsgesellschaft zertifizierte Regionale Stroke Unit mit speziellen Überwachungsplätzen für die Patienten.

Untersuchungsmethoden live im Caritas-Krankenhaus erleben
Wie diese Stroke Unit arbeitet und welche diagnostischen Möglichkeiten es gibt, können sich Interessierte am Montag 10. Juni direkt im Caritas-Krankenhaus anschauen. Unter dem Titel „Schlaganfallversorgung hautnah!“ stellt Prof. Mäurer die Abläufe bei einem Notfall vor. Gemeinsam mit dem Chefarzt der Radiologie, PD Dr. Ulrich Baum demonstriert er wichtige Untersuchungsmethoden wie Ultraschall und CT bzw. MRT und gibt einen Einblick hinter die Kulissen des Krankenhauses.

Aktionstag für Mitarbeiter bei Würth Industrie Service
Am Dienstag, 18. Juni, folgt ein Aktionstag für die Mitarbeiter von Würth Industrie Service auf dem Drillberg. Neben Informationen über gesundes Essen und andere Prophylaxemaßnahmen können die Mitarbeiter bei einem Risikocheck ihr persönliches Schlaganfallrisiko testen. Prof. Mäurer stellt außerdem die Ultraschalldiagnostik der Halsschlagader vor.

Schlaganfall-Bus auf dem Marktplatz in Bad Mergentheim
Am 20. Juni ist dann ein großer Aktionstag auf dem Marktplatz in Bad Mergentheim geplant. Zum Abschluss der landesweiten Kampagne macht der rote doppelstöckige Schlaganfall-Bus hier Station. Auch hier können alle Interessierten ihr persönliches Schlaganfallrisiko testen lassen, Ärzte und Pflegepersonal aus dem Caritas-Krankenhaus und der Diabetes-Klinik stehen zur Information bereit. Oberbürgermeister Udo Glatthaar unterstützt die Aktion ebenso wie das deutsche Rote Kreuz und um die Mittagszeit wird über die „Engel-Apotheke“ ein gesunder Mittagssnack zu einem günstigen Preis angeboten. Zudem gibt es Infostände mit Materialien zum Thema.

Partnerschule DOG
Weitere Vorträge und Veranstaltungen gibt es u.a. am Deutsch-Orden-Gymnasium, der offiziellen Partnerschule der Kampagne. Auch an den Bildungszentren für Pflegeberufe an den Krankenhäusern in Bad Mergentheim und Tauberbischofsheim werden spezielle Thementage durchgeführt. „Mit diesem vielfältigen Programm hoffen wir, ganz viele Menschen erreichen und ansprechen zu können“, so Prof. Mäurer. „Ich bin mir sicher, dass Alle wichtige Informationen für ihre persönliche Gesundheit mit nach Hause nehmen können.“

Informationen auch unter: www.ckbm.de.

Die komplette Pressemitteilung finden Sie hier.

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