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Schlaganfall - ein Notfall

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Kinospot „Zeit ist Hirn“

Aus Anlass der Schlaganfallkampagne wird voraussichtlich der Kurzfilm „Zeit ist Hirn“ zu sehen sein.

Einen Kinospot zur Thematik Schlaganfall so zu gestalten, dass er den Kinobesucher für 45 Sekunden voll und ganz in den Bann zieht, ist heutzutage schwieriger denn je. Die Flut der visuellen Eindrücke, die tagtäglich auf die Zuschauer einstürmt, stellt die Filmemacher immer wieder vor neue Herausforderungen, eine Bildsprache zu finden, die darauf angemessen reagiert.

Bei dem Kinospot zum Thema Schlaganfall ist dies vollends gelungen. Der Kurzfilm veranschaulicht in einer fast kargen Szenerie und einer quälend langen Einstellung, was in letzter Konsequenz geschehen kann, wenn man als Außenstehender nicht rechtzeitig den Notruf wählt, obwohl die Symptome des Betroffenen auf einen Notfall bzw. einen Schlaganfall deuten. Das löst beim Zuschauer Betroffenheit aus - ohne zu schockieren - und hinterlässt einen starken und nachhaltigen Eindruck.

Zur Entstehung des Films 

Die Dramaturgie der Handlung wird durch Licht- und Toneffekte und durch den Einsatz modernster Kameratechnik unterstützt. Mit Hilfe des so genannten Motion Control Systems sind Kamerafahrten möglich, die mit der herkömmlichen Technik niemals machbar gewesen wären. Die Fahrten und Kamerabewegungen wurden in der Probephase programmiert und waren so beliebig oft abrufbar. Auf der anderen Seite war die neueste Technologie eine Herausforderung für die Hauptdarstellerin des Films. Sie musste ihre Gesten und Bewegungen im Ablauf der Szene punktgenau reproduzieren, da die Kamerabewegung mit der Schärfenverlagerung programmiert war und immer im gleichen Rhythmus ablief.

 

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